Das nennt man innovativ: Selbst Coca-Cola hat mitbekommen, dass Bio und Grün hipp geworden sind. Deshalb kommt nun eine grüne Coca-Cola auf den Markt – zumindest in Argentinien. In dem südamerikanischen Land wird ausprobiert, wie der Markt auf die neue „Coca-Cola Life“ reagiert. Läuft es gut, kommt vielleicht auch der Rest der Welt in den Genuss der grünen Coke.

Warum sie grün ist? Das hat gleich mehrere Gründe: Die Cola enthält als Süßungsmittel einen Extrakt der Stevia-Pflanze. Da Stevia als deutlich süßer wahrgenommen wird, aber kaum Kalorien hat, macht die Coke Life (vermeintlich) weniger dick. Ob das funktioniert, oder sich der Körper – der Zucker erwartet – ihn sich nicht woanders herholt, sei dahingestellt. Zweiter Green-Aspekt ist die Verpackung: Die Plastikflaschen bestehen zum Teil aus Pflanzenbestandteilen, weshalb Coca-Cola sie plantbottle nennt. Und zu guter Letzt versucht Coca-Cola weiterhin bei der Herstellung Wasser zu sparen und das Klima zu schonen.

So löblich ich einige der Ansätze finde, und so schön auch das Coca-Cola-Logo in Grün aussieht, im Grunde handelt es sich hier um eine ganz simple Marketingmaßnahme. Denn wenn echter Naturschutz und ein Gesundheitsgedanke dahinter stünden, würde Coca-Cola wohl beispielsweise die plantbottle für alle Produkte verwenden bzw. auf Glas umsteigen.

Wer sich die Coca-Cola Life in ihrer ganzen Pracht ansehen möchte: http://coca-colalife.com.ar/productos.html

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